Wie macht man Zwiebelwickel

Zwiebelwickel-Zubereitung

Für einen Wickel benötigen Sie mehrere Zwiebeln und zwei individuell große Tücher (Innen- und Außentuch), die den zu behandelnden Körperbereich gut abdecken. Bevorzugte Materialien sind hierbei Naturstoffe, wie Baumwolle oder Leinen, da synthetische Substanzen Feuchtigkeit und Hitze stauen.

Zuerst entfernen Sie die Außenhäute des Gemüses. Halbieren Sie nun die Zwiebel und hacken Sie sie in feine, kleine Stückchen.

Erwärmung

Für die Erwärmung der Zwiebelwickel gibt es zwei Varianten:

Entweder Sie braten die Zwiebelstückchen ohne weitere Zutaten in einer Pfanne mild an. Im Anschluss daran werden die Zwiebeln mitsamt ihres ausgetretenen Saftes in einem Tuch aufgefangen und zu einem Wickel gefaltet.

Oder Sie erwärmen das Gemüse in einem bereits vorbereiteten Wickel. Dazu eignet sich der Backofen oder ein umgedrehter Topfdeckel über kochendem Wasser.

Kalte Wickel

Für kalte Wickel legen Sie die noch rohen Zwiebeln in ein dünnes Tuch, klappen die Ränder um und fixieren sie, beispielsweise mit Heftpflaster.

Unter Zuhilfenahme eines Nudelholzes wird die Zwiebel nun beherzt gequetscht, um den kostbaren Saft zum Vorschein zu bringen.

Hierbei ist es jedoch, je nach Befinden, auch möglich, eine Wärmflasche auf den Wickel zu legen.

Anwendungsdauer

Zwiebelwickel können mehrere Stunden am Körper verbleiben. Sie dürfen die nebenwirkungsfreie Behandlung mehrmals täglich durchführen. Da die Wickel zudem entspannend und schmerzlindernd wirken, kann die Anwendung auch nachts erfolgen.